Spanisch lernen am Rio de la Plata
Was wissen Sie über Uruguay? Hier ein paar Fakten:
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Insgesamt leben in Uruguay rund 3.3 Millionen Menschen. Ab 1850 kamen auch Deutsche ins Land und ließen sich in Streukolonien wie „Nueva Germania“ nieder. Sogar eine deutsch-evangelische Kirchengemeinde entstand in Montevideo. Heute leben circa 10 000 Deutsche in Uruguay. Für diese ist das zweitkleinste Land Südamerikas eine neue Heimat geworden.
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Eine 985 km lange Grenze teilt sich Uruguay mit Brasilien. Immerhin 579 km mit Argentinien.
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Was das Klima betrifft findet man im Norden des Landes subtropische, im Süden gemäßigte Verhältnisse vor. Die klimatischen Bedingungen an den Küsten des Landes erinnern an jenes der norditalienischen bzw. südfranzösischen Küstenabschnitte.
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Es ist ein sehr trauriger Fakt, dass indianische Einflüsse in Uruguay keine Rolle mehr spielen, da die indigene Bevölkerung von den spanischen Siedlern im 19. Jahrhundert völlig ausgelöscht wurde. Die Bewohner Uruguays sind meist europäischer Abstammung, die Nachfahren spanischer, italienischer, französischer, englischer sowie deutscher Siedler.
Wenn man durch die Hauptstadt Montevideo bummelt, wundert man sich nicht mehr, dass so viele Deutsche Uruguay als zweite Heimat wählen. Den Strand haben die Einwohner Montevideos direkt vor der Haustür. Wovon unser einer träumt ist für die Einwohner der Stadt Wirklichkeit – mit dem Handtuch unter dem Arm landen diese in circa 20 Minuten am Strand und genießen die Sonne.
Montevideo ist eine lebhafte Stadt, mit kolonialen Bauten aber auch moderner Architektur. Entlang der Küste ist Montevideo ein richtiges Seebad – es wird flaniert, Kaffee getrunken oder ein Cocktail genossen. Dabei ist Montevideo sowie Uruguay an sich von den Touristenströmen bis lang verschont geblieben. Von Buenos Aires her kommen einige und auch Kreuzfahrtschiffe legen im Hafen an. Montevideo vermittelt aber einen sehr ursprünglichen, entspannten Eindruck. Eines der beeindruckendsten Gebäude der Hauptstadt ist der von Mario Palatini 1928 erbaute Palacio Salvo an der Plaza de Independecia - einst das höchste Gebäude Südamerikas. Rund die Hälfte der Bevölkerung Uruguays lebt in Montevideo, die Stadt ist gesellschaftliches sowie kulturelles Zentrum und wartet mit verschiedensten Zerstreuungen auf. Sonntags sollte man sich auf keinen Fall den La Feria de Tristán Narvaja-Flohmarkt entegehen lassen.
Na, verspüren Sie plötzlich auch Lust die Koffer zu packen und nach Uruguay auszuwandern?
Wer sich tatsächlich für längere Zeit oder sogar für immer in Uruguay niederlassen möchte, der tut gut daran sich mit der spanischen Sprache anzufreunden. In Uruguay spricht man das sogenannte Rio-de-la-Plata-Spanisch. Uruguays und Argentiniens Hauptsiedlungsgebiete liegen entlang dieses Flusses. Daher auch Name dieser Varietät des Spanischen, die in den beiden Ländern gesprochen wird. Besonderheiten in Grammatik, vor allem aber in der Aussprache unterscheiden das Rio-de-la-Plata-Spanisch vom Kastilischen, das auch als Standardspanisch bekannt ist.
Natürlich kommt man in Uruguay auch mit Standardspanisch durch. Ab und an könnten sich allerdings Verständigungsschwierigkeiten ergeben. Es sind diese Besonderheiten, die man nur beim Spanisch-Lernen vor Ort hautnah erlebt, erzählen Mitarbeiterinnen von ESL, einem Schweizer Reiseanbieter, der Sprachkurse weltweit organisiert. Während man am Vormittag im Unterricht mit qualifizierten Muttersprachlern der Sprache näher kommt, kann und muss man das Neu-Erlernte am Nachmittag gleich in die Praxis umsetzen.
Einer der wohl prägnantesten Unterschiede zwischen Standardspanisch und Rio-de-Plata-Spanisch ist der „Voseo“. Gemeint ist damit die Verwendung des Personalpronomens „vos“ anstatt „tu“ für die zweite Person im Singular. Dabei ist das „vos“ eine altspanische Höflichkeitsform. Weitere Abweichungen gibt es dadurch auch in der Konjugation.
Der langen Rede kurzer Sinn, Sprachen-Lernen passiert am Besten dort wo die Sprache auch tatsächlich gesprochen wird. Auch für Auswanderer bietet sich durch einen längeren Aufenthalt in dem Land, das zur neuen Heimat werden soll, die Gelegenheit ein Gefühl für Land und Leute zu bekommen. Neben den Sprachkenntnissen, die zum Aufbau eines neuen Lebens, eines Alltags in einem fremden Land wichtig sind, erlebt man auch die Kultur am eigenen Leib. Anders als wäre man nur auf Urlaub. Das gilt für jede der über 150 Destinationen auf fünf Kontinenten, an denen die Schweizer ESL über ausgezeichnete Partnerschulen verfügt.
Um auf Sprachreisen Englisch zu lernen, sich erste Kenntnisse in Mandarinchinesisch anzueignen oder die Spanischkenntnisse für ein Leben in Uruguay zu verbessern – ESL ist die richtige Adresse.