
Tango in Montevideo, das ist natürlich „La Cumparsita“, der berühmteste Tango der Welt, komponiert von Gerardo Matos Rodríguez und ist fast so etwas wie Uruguays zweite Nationalhymne. Die „La Cumparsita“ wurde 1917 in Montevideo vom Orchester Roberto Firpo uraufgeführt. Ob der Tango letztlich aus Montevideo oder aus Buenos Aires stammt, wird wohl auch in Zukunft nicht endgültig geklärt werden können, denn Argentinien und Uruguay beanspruchen gleichermassen den Tango erfunden zuhaben. Der Tango lebt auf beiden Seiten des Rio de la Plata. Montevideo ist mit seiner beschaulichen und überschaubaren Tangoszene eine sehr empfehlenswerte Alternative zum Tango in Buenos Aires. Viele unsterbliche Tangomelodien wurden ursprünglich in Montevideo geschrieben und auch uraufgeführt.

Bedeutung des Tangos in Montevideo.
Die typischen Musikrichtungen in Montevideo sind der Tango und die Milonga.
In Montevideo wurden viele unsterbliche Tangomelodien geschrieben und auch uraufgeführt. So auch La Cumparsita, la Milonga La Puñalada und der Vals Desde el Alma wurde von den Montevideanern Gerardo Matos Rodríguez, Pintín Castellanos und Rosita Melo komponiert. Schaut man sich in den Bars in Montevideo um, sieht man die Bedeutung des Tangos in Uruguay.
Die interessante ‚Fun Fun’ Bar aus dem Jahre 1895 fällt dabei besonders auf. Hier in dieser Bar wurde der Uvita erfunden, eine Mischung aus Portwein und Wein.
Dort sang auch einst Gardel a capella im Jahre 1933 und bis heute hört man und tanzt dort Tango, genauso wie vor 70 Jahren.

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