Was die medizinische Versorgung der Bevölkerung angeht ist Uruguay durchaus auf europäischem Niveau. Mit einem Unterschied, dass sich die Ärzte noch wirklich Zeit für die Patienten nehmen können.
In Uruguay ist das Salud Pública kostenlos. Doch es empfiehlt sich eine private Krankenversicherung und eine sogenannte Notfallversicherung abzuschließen, denn die staatlichen Kliniken sind weniger gut ausgestattet.Das uruguayische Krankenkassensystem ist so aufgebaut, dass man keinen Hausarzt hat, sondern eine Krankenkasse (Mutalista), dort arbeiten Ärzte und Fachärzte. Die Krankassen verfügen über eigene Kliniken und haben auch eigene Notdienste.Die Versorgung bei einer Krankenkasse beinhaltet alles, was vom Arzt verordnet wird wie Operationen und stationäre Klinikaufenthalte.Die uruguayischen Krankenkassen sind medizinische Unternehmen, die auch immer ihre eigenen Strukturen haben.Eine private Krankenkasse wie CASMU oder Medica Uruguaya kosten je nach Eintrittalter zwischen 1200 und 1590 Pesos. Für Personen unter 65 Jahren wird in der Regel keine Gesundheitsuntersuchung bei der Einschreibung verlangt. Manche Krankenkassen sind ausschließlich nur im Ballungsgebiet von Montevideo mit ihren Kliniken vertreten. Bevor man bei einem Mutalista Mitglied wird sollte man sorgfältig Vergleiche über Leistungen und Preise anstellen. Gemessen am europäischen Gesundheitswesen ist die medizinische Versorgung gut.Eine Notarztversorgung erfolgt in der Regel sehr rasch in den Ballungsgebieten. Kompliziertere Operationen wie auch Herzoperationen und Organtransplantationen werden in Uruguay schon lange gut und routiniert ausgeführt. Daneben gibt es eine große Anzahl von Privatkliniken mit speziellen medizinischen Leistungen.Auch im Bereich der alternativen Medizin wird man in Uruguay sehr schnell fündig.Aufgrund des günstigen Lohngefälles sind viele medizinischen Leistungen sehr preiswert.
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